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Individuelle Duschkabine: Von der Auswahl bis zur Montage vor Ort

Willkommen auf glaswelt24.ch!

Auf der Startseite angekommen geben wir Ihnen die Möglichkeit, sich unseren Bereich Glasduschen einmal genauer anzuschauen. Dort können Sie dann zwischen den verschiedenen Einbaumodellen wählen – je nachdem, welche Situation bei Ihnen vor Ort gegeben ist, wählen Sie die entsprechende Modellkategorie an. Um zu entscheiden, welche die richtige ist, orientieren Sie sich am besten an den gegebenen Bildern. Sollten Sie Fragen haben oder nicht wissen, welche Duschabtrennung für Sie am besten ist, so können Sie uns einfach und schnell kontaktieren! Wir stehen Ihnen per Telefon und E-Mail stets zur Verfügung.

Die passende Einbausituation finden

Wenn Sie die Duschmodellkategorie ausgewählt haben gelangen Sie zu einem Modellbeispiel, unter welchem die einzelnen Einbausituationen gelistet sind. Die verschiedenen Reiter geben Ihnen ausserdem eine Beschreibung. Hier erhalten Sie auch Einsicht in die verschiedenen Beschlagserien der Firma Pauli, mit welcher wir eng zusammen arbeiten. Die Glasarten und das Zubehör sind ebenfalls zwei anwählbare Reiter. Unter ihnen finden sie die entsprechenden Informationen: Die Glasarten sind mit Beispielen abgebildet und auch das Zubehör ist durch Abbildungen kenntlich gemacht. Wie vorher und in den folgenden Punkten gilt auch hier: Falls Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns einfach! Wir freuen uns auf Sie.

Produktvielfalt in jeder Einbausituation

Wenn Ihnen die Vielfalt der Duschen bis jetzt noch nicht gereicht hat: Nach einem Klick auf die entsprechende Einbausituation erhalten Sie eine Auflistung vieler verschiedener Modelle inklusive Preisanzeige. Abgebildet sind auch Fallbeispiele, sodass Sie sich die Dusche auch in Ihrem Bad vorstellen können. Unser geschultes Fachpersonal steht Ihnen auch hier individuell beratend zur Seite.

Wichtige Infos auf einen Blick

Mit dem Klick auf das gewünschte Modell ("zum Produkt") erhalten Sie weitere Informationen über die angewählte Dusche. Die Beschlagserie wie auch die technischen Daten können hier eingesehen werden. Dazu stehen Ihnen wieder die bekannten Reiter zur Verfügung. Der erste Punkt ist hier der Konfigurator – mit diesem Service ist es Ihnen möglich, Ihre eigene Dusche zusammenzustellen. Ob die Profile in Chrom oder in Weiss, die Gläser matt oder bedruckt oder ob wir die Dusche montieren sollen können Sie hier wählen. Wir setzen ausserdem auf neuste Technik: Eine optionale Nano-Beschichtung sorgt dafür, dass das Wasser einfach abperlt und Sie keinerlei Reinigungsaufwand mehr haben. Der Endpreis wird Ihrer Auswahl selbstverständlich ständig angepasst.

Wir nehmen Ihren Auftrag entgegen

Nachdem wir Ihre Bestellung entgegengenommen haben, übermitteln wir diese an den entsprechenden Duschkabinen-Hersteller. Dieser beauftragt dann einen Monteur, welcher bei Ihnen die Masse nimmt. Wir arbeiten eng mit den Herstellern zusammen und innerhalb kurzer Zeit beginnen wir mit der Arbeit, indem wir einen Termin mit Ihnen vereinbaren.

Kommunikation mit dem Monteur

Sobald das Bad fertig gefliest ist, kommt der Monteur zu Ihnen nach Hause und nimmt hierbei auch Ihre persönlichen Wünsche entgegen. Ihm können Sie also sagen, wie genau Sie sich die Dusche vorstellen. Der Monteur trägt diese Wünsche zu Papier und übermittelt sie an uns. Wir können unseren entsprechenden Mitarbeiter dann ganz auf sie abstimmen: Er wird sie entsprechend Ihren Massen beraten. Von unseren erfahrenen Technikern erhalten Sie selbstverständlich dem einen oder anderen Tipp. So kommen wir am Ende zur optimalen Lösung.

Der korrekte Einbau der Duschwanne mit den richtigen Massen

Mit Hilfe von Präzisionswerkzeugen und seinem grossen Erfahrungsschatz prüft der Handwerker dann, ob die Wanne waagrecht installiert ist. Der Monteur muss sicherstellen, dass Ihre Abtrennung korrekt aufgebaut werden kann. Dies gelingt nur, wenn die Wanne sicher und stabil eingesetzt wurde. Die Einhaltung der Herstellerangaben wird mit Hilfe einer Wasserwaage überprüft.

 

Prüfung der Wand

Der Fachmann überprüft danach, ob die Wand gerade ist und keine grossen Unebenheiten aufweist. Nur dann kann die Abtrennung vernünftig an die Wand geschraubt werden. Wenige Millimeter Abweichung sind zwar ausgleichbar, dennoch sollten die Wände im Lot sein, wenn dort die Duschabtrennung angebracht werden soll. Falls dem nicht so ist. Kommt der Hersteller dieser Individualität mit einem Schrägschnitt des Glases entgegen. Sie haben, wenn Sie die Masse von unserem Fachmann nehmen lassen, die Gewähr, dass wir die optimale Lösung finden. Für unebene Wände sind wir dann auch verantwortlich.

Korrekte Masse im Allgemeinen

Die exakten Masse der Duschwanne sind wichtig. Deshalb werden sie vom Monteur mit Hilfe eines Zollstocks genommen. Wenn die Masse stimmen, die Wand also gerade und die Duschwanne eben ist, sind die beiden wichtigsten Voraussetzungen, die dem Bau der Abtrennung im Wege stehen, erfüllt. Mit den exakten Massen des Duschbeckens ist die dritte Voraussetzung ebenfalls erfüllt.

Festhalten der Masse in einer Skizze

Die exakten Masse werden in einer Skizze zu Papier gebracht. Der Monteur fügt diese dann dem Aufnahmeprotokoll an. Dieses Protokoll enthält alle weiteren wichtigen Daten ebenfalls: Beispielsweise welche Profilfarbe Sie möchten. Die Ingenieure des Herstellers überprüfen das Protokoll und geben es frei. Unsere Fachberater kommen mit einem speziellen Angebot auf Sie zu, sobald wir diese Freigabe erhalten haben. Vor der Fertigung fragen wir Sie, ob Sie noch Änderungen wünschen.

Prüfung der Ware durch einen Experten

Es ist für die Montage der Dusche äusserst wichtig, dass alle im Lieferumfang enthaltenen Teile auch vorhanden sind. Ausserdem darf das Material keine Schäden aufweisen. Innerhalb von nur wenigen Sekunden überprüft der Monteur, ob diese Vorgaben auch eingehalten wurden. In der Regel ist das der Fall, wenn es aber trotzdem einmal Beanstandungen gibt, kümmern wir uns darum. Machen Sie sich keine Sorgen – wir liefern schnellstmöglich den entsprechenden Ersatz.

Transport vom Lager zum Einbauort

Dieser Schritt wird oft unter den Teppich gekehrt: Unser Montageservice übernimmt auch den Transport durch Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Schliesslich müssen die Teile der Dusche erst einmal ins Badezimmer gelangen.

Der Einbau beginnt: Anbringen der Profile

Die Profile werden mit einer Wasserwaage an die Wand gehalten. So wird sichergestellt, dass sie später mit den exakten Massen an die Wand gebracht werden. Nur dann steht die Kabine sicher und gerade.

Anzeichnen der Lochbohrungen

Die vorgestanzten Profillöcher werden mit einem Bleistift angezeichnet. Diese Löcher dienen zur Befestigung des entsprechenden U-Profils. Hierbei ist wieder äusserste Präzision gefragt – unverzichtbar deshalb die Wasserwaage.

Bohren der Löcher und Befestigung der Profile

Der Monteur bohrt an den angezeichneten Stellen dann die Löcher in die Wand. Dabei verwendet er das entsprechende Werkzeug. Beim Bohren in Fliessen beispielsweise sind besondere Massnahmen zu greifen. Beim Montageservice müssen Sie sich auch dann um nichts kümmern. Nachdem das Loch gebohrt ist werden die Dübel eingesetzt und mit einem Kunststoff-Hammer fest in Position gebracht. So werden Ihre Fliessen nicht beschädigt. Mit wenigen Handgriffen und ein paar Umdrehungen des Akkuschraubers werden dann die Profile an die Wand geschraubt.

Einsatz der Festteile in die Profile

Jetzt sehen Sie langsam, wie Ihre Duschkabine Form annimmt: Die feststehenden Glaselemente werden nun in das Wandprofil gesetzt. Der Techniker benötigt dabei Erfahrung und Fingerspitzengefühl, um mit dem Verstellbereich entsprechende Unebenheiten der Wand auszugleichen. Die Kanten der Glaselemente sind besonders empfindlich – deshalb ist Vorsicht geboten. Für unsere Monteure ist das natürlich kein Problem.

Verbindung des Festelementes mit dem U-Profil

Mit Hilfe von Schrauben werden die an der Wand und am gläsernen Element angebrachten Profile miteinander verbunden. Damit sind das U-Profil an der Wand und das Deckungsprofil am Festelement gemeint. Die beiden Teile werden mit Senkkopfschrauben verbunden. Zuvor wurden Sie wie bereits erwähnt durch den Fachmann mit Hilfe des Verstellbereiches genau auf Position gebracht.

Dichtungen anbringen

Die flexiblen Kunststoff-Dichtlippen werden vom Monteur an die Glaskanten geschoben. Sie sorgen dafür, dass kein Wasser aus der Dusche tritt. Richtige Dichtungen leiten das Wasser zurück auf die Scheibe, wo es dann abperlt. Bei Abnutzung können die Dichtlippen übrigens jederzeit einfach ausgetauscht werden.

Einsetzen beweglicher Türelemente

Die neue Duschabtrennung wird nun immer mehr Form annehmen: Nun hängt der Monteur die beweglichen Türelemente vorsichtig an die hochwertigen Pendelscharniere. Das Glas darf dabei nicht auf die Fliesen gesetzt werden – kein Problem für unseren erfahrenen Techniker, der sich zur Sicherheit seiner Füsse bedient, um Glasbrüche auszuschliessen.

Prüfung der Funktion des Schliessmechanismus

Die Pendelscharniere des Herstellers müssen korrekt arbeiten. Wenn es sich um solche mit integriertem Hebe-Senk Mechanismus handelt, ist doppelte Vorsicht geboten: Die Türen müssen sich trotz der ausgeklügelten Technik einfach Schliessen und Öffnen lassen. Zudem muss trotz der beweglichen Teile höchste Dichtigkeit garantiert sein.

Feinjustierung der Türen

Damit sich die Glaselemente tatsächlich spielend leicht bewegen lassen, nimmt der Monteur eine Feinjustierung vor. Nichts darf schleifen und so eventuell dafür sorgen, dass Ihnen die Freude an Ihrer Dusche verwehrt wird. Deswegen werden die Türelemente millimetergenau ausgerichtet – überhaupt kein Problem für unseren erfahrenen Fachmann. Er braucht nur ein paar Sekunden, in denen die Scharniere angepasst werden – fertig. Bei diesem Arbeitsgang achten unsere Techniker ausserdem darauf, dass die Glaselemente nicht auf den Boden abgesetzt werden.

Prüfung der Dichtheit

Der Techniker überprüft nun, ob die Türen richtig schliessen und die Dichtungen ordnungsgemäss arbeiten. Damit auch zwischen den Türen kein Spritzwasser austritt, wird dort eine Magnetverschlussleiste verbaut.

Verkleidung der Scharniere

Nachdem die Feinjustierung der Scharniere von statten gegangen ist, werden die verdeckenden Kappen angebracht. Sie werten die Optik Ihrer Duschkabine noch einmal auf. Alles erscheint danach wie aus einem Guss, weil die Schrauben verdeckt werden.

Befestigung der Griffe

Dieser Schritt ist kinderleicht: Die Knopfgriffe werden einfach gegeneinander gedreht. Mit dem puffernden und dichtenden Gummiring ist eine ordnungsgemässe Montage sichergestellt.

Anbringen der Dichtleisten zum Becken hin

Der Freiraum zwischen Tür und Wanne wird mit flexiblen Dichtlippen aus Kunststoff abgedichtet. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass dort kein Wasser austritt. Montiert werden die Leisten einfach, indem sie auf das untere Ende der Türen geschoben werden. Diese lassen sich dann immer noch problemlos öffnen und schliessen, sind aber trotzdem dicht.

Zusätzlicher Halt: Stabilisationsstangen

Je nach Duschausführung ist es statisch erforderlich, eine oder mehrere Duschstabilisationsstangen anzubringen. Sie stabilisieren die Glaswände und verbinden diese an einem zusätzlichen Punkt mit der Wand. Der Stabilisationsbügel benötigt nach oben noch einmal ein paar Zentimeter Freiraum.

Zusammen mit dem Monteur überprüfen Sie, ob alles wie gewünscht ist

Der Monteur ist nun fast fertig: Es fehlt nur noch die Abnahme durch Sie. In diesem Zuge überprüfen Sie, ob die Duschanlage Ihre Wünsche erfüllt. Überzeugen Sie sich persönlich davon, dass sie gut schliesst, dass die Dusche dicht ist und dass sie Ihren Wünschen entspricht.

Silikonieren – der letzte Arbeitsgang

Um die Kabine zum Becken und zur Wand hin zusätzlich abzudichten, verwendet der Monteur Silikon. Zuvor werden die zu silikonierenden Stellen von Staub und Fett befreit, damit das Silikon gut haftet. Im Anschluss daran wird das Silikon aufgespritzt und geglättet. Nachdem es getrocknet ist (das braucht üblicherweise etwa 24 Stunden), steht dem Duschspass nichts mehr im Wege.

Fertig! Nun verabschiedet sich der Monteur

Für Sie beginnt nun das Vergnügen und unser Fachmann verabschiedet sich nach getaner Arbeit. Viel Spass wünschen wir!

Glasarten

Glas ist nicht gleich Glas! Wer sich für die zahlreichen Möglichkeiten interessiert auf und durch Glas zu schauen, kann sich hier umfangreich informieren. Ein Blick gemeinsam mit einem Gasspezialisten ist trotzdem immer noch zu empfehlen, wenn man sich nachhaltige Glasanschaffungen für die eigene Wohnung oder einen gewerblich genutzten Raum anschaffen will. Lassen Sie sich inspirieren!

Floatglas, auch Klarglas genannt, mit einem dezenten Grünschimmer in der Standardversion

Glas, das einen natürlichen Grünschimmer besitzt, nennt man auch Floatglas bzw. Klarglas. Durch das Floatglasverfahren, bei welchem das geschmolzene Glas aus einem Schmelzofen erst in ein flüssiges Metallbad gelegt und dann im Kühlofen ausgekühlt wird, wird das besonders hochwertige Flachglas gewonnen. Floatglas besteht aus den Elementen Quarzsand, Dolomit, Kalk und Soda. Auf der geschliffenen Glaskante ist die grünliche Farbe besonders gut zu erkennen. Trotzdem wird das Glas auch seiner Bezeichnung als Klarglas gerecht, da die Beschaffenheit des Glases komplett durchsichtig ist. Die grünliche Einfärbung ist nur teilweise zu sehen und wird präsenter desto dicker die Scheibe wird. Vollständig eingefärbte Glasscheiben werden ebenfalls aus diesem Grund mit der Vorsilbe "Float" benannt. Hier gibt es, je nach Hersteller, Float grau, Float grün oder Float bronze zur Auswahl.

Weissglas, Diamantglas, auch extraweisses Glas (Klarglas ohne Grünschimmer)

Enthält das Floatglas keinen Grünschimmer wird es auch als Weiss- bzw. Diamantglas bezeichnet. Um das extraweisse Glas herzustellen, muss beim Produktionsverfahren eine geringere Menge von Eisenoxid eingesetzt werden. So verschwindet die typisch grüne Farbe des Floatglases. Diamantglas besitzt wie Floatglas zahlreiche positive Eigenschaften. Es zeichnet sich durch hohes Refelxionsvermögen aus, weist eine glänzende Oberfläche auf und bietet eine verzerrungsfreie und klare Durchsicht durch die Scheibe. Diamantglas ist als Material weiter zu verarbeiten. Insbesondere in Form von Küchenarbeitsplatten ist Weissglas häufig verarbeitet. Würde man herkömmliches Floatglas bei der Verarbeitung verwenden, würd der Grünschimmer bei einer bestimmten Dicke des Glases dominant hervortreten. Diamantglas hingegen bleibt vollständig durchsichtig und lässt sich so in jedes Küchendesign ideal einfügen. Diamantglas ist auch in veredelter Form erhältlich – zum Beispiel ist satuiertes Glas häufig auf der Basis von Weissglas hergestellt. Der Glasprofi rät: Ist Weissglas bei der Herstellung einer Glastür verwendet worden, bietet es sich an einen Sichtstreifen aufzukleben, um das Risiko des Dagegenlaufens zu minimieren.

Satinato / Floatglas satiniert Klarglas mit einseitiger Flächenätzung (Ätztonoptik) mit leicht natürlichen Grünschimmer von Klarglas

Im Volksmund wird satiniertes Glas auch als Milchglas bezeichnet. Auch diese Glas besteht grundsätzlich aus Floatglas, das in diesem besonderen Fall einseitig geätzt wurde. So entsteht eine einseitige rauhe Oberfläche. Die Eigenschaften des Glases verändern sich dahingehend, dass das Glas lichtundurchlässiger wird, weil es nicht mehr komplett durchsichtig ist. Der Prozess vollständiger Mattierung wird auch als Satinato bezeichnet. Will man nur einzelne Elemente des Glases mattieren, muss man die Sandstrahltechnik benutzen. Ein grosser Vorteil beim Satinato ist, dass das Glas nicht besonders schmutzanfällig ist. Es ist ausserdem nicht nötig das Glas noch zusätzlich zu beschichten bzw. zu versiegeln. Kommt es zu härteren Verschmutzungen, kann mit einem Spritzer Spiritus nachgeholfen werden. Das Glas wird typischerweise da eingesetzt, wo eine gewissen Privatssphäre gewahrt werden soll. Man findet es deshalb in Arztpraxen, auf Gästetoiletten oder auch in Form von Erdgeschossfenstern vor. Beliebt an satiniertem Floatglas ist, dass das Gefühl von Offenheit und Helligkeit entsteht, dabei aber der Sichtschutz erhalten bleibt.

LuxRaff, auch satiniertes Glas

LuxRaff ist die Bezeichnung für ein speziell satiniertes Glas, welches meist für besonders hygienische Arbeitsplatten in der Küche verwendet wird. Die geätzte Oberfläche erweist sich als besonders Widerstandsfähig gegenüber Kratzern und Flecken und ist somit durchaus widerstandsfähiger als herkömmliche satiniertes Glas. Bestechend ist der dauerhaft seidige Glanz des Glases. Neben der beliebten Verwendung als Küchenarbeitsplatte wird LuxRaff auch bei der Herstellung von Innentüren, als Wandverkleidung, für Trennwände oder auch im Treppenbereich verwendet. Das Reinigungsverfahren ist sehr leicht, mit einem einfachen trockenen Tuch sind auch widerstandsfähige Schmutzstellen leicht zu entfernen. Zusatzinformation: Das Glas ist in unterschiedlichen Farben erhältlich.

Madras Gläser mit einseitiger Ätzung (Ätztonoptik)

Madras Gläser sind hochwertige italienische Dekor Gläser. Madras Glas ist ebenso vorspannbar wie auch laminierbar. Deshalb wird es auch als Sicherheitsglas verwendet. Speziell am Madras Glas sind sowohl die Veredelungen als auch das ganz besondere Glasdesign. Das Glas ist teilflächig geätzt und in zahlreichen Desingns und unterschiedlichen Farben im Handel erhältlich. Häufige Färbungen sind: weiss, extraweiss, rosa, grün, blau, bronze, grau und schwarz. Auch Madras Glas ist bevor es in die Veredelungsproduktion geht grünnliches Floatglas. Madras Glas wird in unterschiedlichen Bereichen als Material eingesetzt und verarbeitet. Das besondere Design und und die hochwertige Verarbeitung sprechen hierbei für sich. Die geätzten Madras Gläser sind eine hochwertige Möglichkeit besondere Türen, Glasmöbel, Duschen oder auch allgemeine Trennwände in das Hausdesign einzubinden. Ausserdem lassen sich bei Bedarf auch begehbares Glas oder geschmackvolle Glasvordächer aus den Madras Gläsern herstellen. Fast jede Ausführungen des Madras Glases lässt sich zu Glastüren, Schiebetüren aus Glas, Festverglasungen, Trennwänden und Duschkabinen optimal verarbeiten. Einige von ihnen bieten dabei mehr Sichtschutz als andere und sind deshalb in bestimmten Bereichen beliebter. Der Fachmann steht gern zur Verfügung, wenn Fragen offen sind. Es macht Sinn live und in Farbe zu sehen, wie Licht das Muster und dessen Durchsicht verändern kann. Licht und Lichtreflexe können zwar vollständig durch das geätzte bzw. teilmattierte Glas hindurchstrahlen, dennoch bieten die Gläser einen gewissen Sichtschutz, der sich zu Nutze gemacht werden kann. Der Sichtschutz ist abhängig vom Design unterschiedlich stark. Vorteilhaft beim Madras Glas ist die flache Oberflächenstruktur. Das Glas ist unkopliziert zu reinigen. Folgende Designs sind im Fachhandel erhältlich:

Madras Pave weiss ist eines der besonders geschmackvoll designten Gläser. Auf mattiertem Untergrund sind transparente Punkte in klarer Struktur sichtbar. Das Design ist in vielen Funktionen einsetzbar, weil es zwar besonders ist, sich jedoch nicht in den Vordergrund drängt. Es wird deshalb sowohl im gewerblichen als auch im privaten Rahmen vielfach eingesetzt. Erhältlich ist es ab einer Stärke von 5 Millimetern. Glasinnentüren und Schiebetüren sollten ab 8 mm Glasdicke hergestellt werden. Glasprofis beraten gerne, wenn es darum geht die richtige Glasdicke für das passende Produkt herauszufinden. Langristige Freude hängt in diesem Fall tatsächlich an der Dicke des Glases. Der ausreichende Sichtschutz macht möglich, dass das Glas auch gut im sanitären Bereich eingesetzt werden kann.

Madras Uadi weiss bezeichnet die spezielle Verarbeitung eines Klarglases, das sich durch sehr feine Strukturen und herstellerseitige Oberflächenätzung auszeichnet. Die Struktur lässt sich am besten beschreiben, indem man sich den Metaphern der Natur bedient: Sie erinnert an ganz feine, durchschimmernde Äste, die die mattierte Oberfläche zu durchbrechen scheinen. Besonders, wenn das Glas bei der Herstellung von grossen Flächen, wie z.B. für Glastüren und Schiebetüren genutzt wird, kommt es besonders gut zur Geltung. Es lässt sich auch im sanitären Bereich gut verwenden, da es ebenfalls guten Sichtschutz bietet. Madras Uadi weiss wird häufig gewerblichen aber auch im privaten Raum genutzt. Das Produkt wird in der Regel ab einer Stärke von 5 Millimetern hergestellt. Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie lieber einen Profi. Die grobe Regel ist bei Innenanwendungen wie wie Glastüren und Glasschiebetüren eine Dicke ab 8 mm zu verwenden.

Kommen wir nun zu den verschiedenen Strukturgläsern oder auch Ornamentgläser. Das Glas Mastercarre vom Hersteller Saint-Gobain ist eines, das zu dieser Sorte zählt. Es ist ein einseitig strukturiertes Klarglas das den leichten Grünschimmer von Floatglas hat. Durch die in die Glasoberfläche eingepressten kleinen Rechtecke wird der grüne Schimmer im Glas deutlicher. Mastercarre weist eine typischen Struktur von angeordneten Rechtecken auf. Daher kommt auch der Name für das stilvolle Glas. Meistens wird das Mastercarre in Gewerberäumen im Innenausbau eingesetzt. Nicht umsonst wird es aber auch als geschmackvolle Raumtrennung in privaten Bereichen verwendet. Es eignet sich jedoch auf Grund seiner Transparenz weniger dazu es im Eingangbereich von Badezimmern zu verwenden.

Ebenfalls das Glas Masterlens ist vom Hersteller Saint-Gobain und zählt zu den Struktur- oder Ornamentgläsern. Eigentümlich daran ist die einseitige strukturierung des Glases. Auch Masterlens wird aus Floatglas hergestellt und schimmert an den entsprechenden Stellen des Musters in der für Floatglas typischen grünlichen Farbe. Die Deutlichkeit des Schimmerns ergibt sich je nach Lichteinfall. Das typische Muster von Masterlens sind in Quadraten angeordnete eingepresste winzige Punkte. In jeweils einem Quadrat schliessen sich vier mal vier Punkte zusammen. Zwischen diesen angeordneten Quadraten sind in passender Breite ganz schlichte satinierte Freiflächen. Das schlichte und klare Design eignet sich besonders gut für die gewerbliche Raumnutzung.

Auch Masterpoint, vom Hersteller Saint-Gobain, zählt zu der Rubrik der Struktur- bzw. Ornamentgläser. Ebenfalls eiseitig strukturiert und aus Floatglas hergesetellt schimmert es je nach Lichteinfall grünlich. Masterpoint ist im Gegensatz zu Mastercarre und Masterlens ein stark strukturiertes Glas, dessen Oberfläche engmaschig erscheint und mit kleinen aufgeworfenen Punkten durchsetzt ist. Durch das eher engmaschige Muster wird ein Sichtschutz erzeugt. Deshalb wird Masterpoint an den Orten eingesetzt, wo die Möglichkeit zum Durchblick nicht unbedingt erwünscht ist. Zum Beispiel eignet es sich deshalb ideal für eine Tür in einem Praxisraum, für Labore oder auch im sanitären Bereich. Die Nutzung ist also sowohl gewerblich als auch priat da gut angebrachtr, wo die Intimsphäre gewahrt werden soll.

Masterligne schliesst sich in seiner Herstellungsweise den Struktur- und Ornamentgläsern an. Durch seine durchgehenden breiten Längsstreifen erinnert das Design an die früher oft verwendeten Gardinen in Arztpraxen. Masterligne wird auch heute noch für Trennwände aus Glas verwendet. Die Struktur verläuft bei Masterligne mit der Höhenkante. Das Design bietet sowohl Sichtschutz als auch gleichzeitige Lichtdurchlässigkeit. Deshalb ist es auch sowohl in Wohnungseinrichtungen als auch in Arztpraxen und anderen gewerblich genutzten Räumen vorzufinden.

Ein weiteres Ornament- bzw. Strukturglas ist Masterray. Hierbei ist ein sehr schlichtes Design stilprägend. Masterray Glas zeichnet sich im Design dadurch aus, dass in einer Reihe kurze durchsichtige Querstreifen auf der Scheibe angeordnet sind. Zwischen diesen einzelnen Reihen und im Zwischenraum der einzelnen Querstreifen findet sich eine schmale strukturierte Glasfläche. Die Durchsicht der Scheibe hängt davon ab, wie nah man an die Scheibe herantritt. Genau deshalb eignet sich das Glas Masterray nur eingeschränkt für sanitäre Einrichtungen. Es wird aber dafür häufig im gewerblichen Raum, wie zum Beispiel für Glastüren oder auch als Trennwand aus Glas verarbeitet.

Das sehr stark strukturierte Designglas, Silvit weiss (auch: SR 178 weiss oder Struktur 178 weiss), wird ebenfalls aus Floatglas produziert. Silvit weiss erinnert als einziges Glas an eine Fensterscheibe, an der der Regen abprasselt. Dieser Effekt wird erzeugt, da die strukturierten Linien nicht stringent, sondern ausgesprochen weich gezeichnet sind. Wie auch durch stark verregnete Scheiben, kann man durch das Glas nicht besonders gut hindurchgucken. Das Glas bietet also Undurchsichtigkeit und ist deshalb in den entsprechenden Bereichen einsetzbar. Einer der Vorteile einer Glastür aus Silvit weiss ist, dass aus dem dahinter liegenden Raum noch immer Licht durchscheinen kann. Gleichzeitig ist es dabei aber unmöglich, mehr als undeutliche Umrisse sehen zu können. Deshalb eignet es sich auch optimal im sanitären Bereich. Silvit weiss ist leider in der bronzefarbenen Variante nicht lieferbar.

Chinchilla weiss ist inspiriert von der Farbe und der Struktur des Chinchilla-Felles. Dadurch entsteht eine ganz besondere Struktur. Das typische Grün des Floatglases ist durch das eher feine Muster hauptsächlich an den Kanten und ganz gering auf der Glasfläche selber zu sehen. So ist nur ein geringer Sichtschutz geboten. Aber es muss ja auch nicht überall einen bieten. Wenn Sie darauf achten, dass im dahinterliegenden Raum der Lichteinfall nicht allzu stark ist, können Sie sogar einen gewissen Sichtschutz bei Bedarf erzeugen.

Das Designglas Listral L weiss wird auch als SR 200 oder auch Ornament SR200 bezeichnet. Früher nannte man es auch Gartenglas. Der Name rührt daher, dass das Glas früher häufig in Gewächshäusern verarbeitet wurde. Die Oberflächenstruktur sieht ein wenig krümelig aus, was mit ein wenig Phantasie an frisch umgegrabene Erde erinnern kann. Die Struktur fühlt sich dadurch von beiden Seiten etwas rau an. Die Kanten schimmern leicht grünlich. Der Sichtschutz durch das Glas ist relativ hoch, was es beliebt in unterschiedlichen Einsatzbereichen macht.

Veredelte Gläser

Es gibt aber auch andere Veredelungsmöglichkeiten. Die Glasscheiben sind in unterschiedlichen Bereichen einsetzbar, jedoch unterscheiden sie sich in ihrer Sichtbar- und Unsichtbarkeit. Wenn die Durchsichtigkeit des Glases eine besondere Rolle bei der Entscheidungsfindung spielt, dann sollte darauf geachtet werde, welchem Veredelungsverfahren das Glas unterzogen wurde. Die in den oberen Beschreibungen vorzufindenden Verfahren sind teilweise sehr alt und wurden die mit den neuen technischen Möglichkeiten verfeinert, sodass sich eine variable Gestaltungsmöglichkeit ergeben konnte. In Baumärkten findet man heut zu Tage eher das unkreative Angebot vor. Dabei wird vergessen, dass Glas ein ausgesprochen vielseitiger Baustoff ist, der nach professioneller Verarbeitung ein Hingucker jeder Einrichtung werden kann. Dafür ist es wichtig sich über die Subsanz und Einsatzmöglichkeit der unterscheidlichen Gläser zu informieren.

Sandgestrahlte Gläser

Alle sandgestrahlten Gläser weisen eine eher matte Oberfläche auf. Die angeraute Scheibe entsteht in der Regel dadurch, dass sie mit Abdeckschablonen oder speziellen Folien durch einen Druckluftbeschuss mit Sandgranulat im richtigen Masse aufgeraut wird. Die Tiefe variiert je nach Bestrahlungsintensität und dem verwendeten Granulat. Die Abdeckschablonen bzw. Folien sind dafür da, um während des Prozesses die klaren Flächen unangetastet zu lassen. Die Schablonen sind im Gegensatz zu Folien wieder verwendbar. Bei der Gestaltung des Designs können unterschiedliche Wünsche des Kundens verwirklicht werden. In der Regel sollte die Stärke von sandgestrahlten Flächen nicht dünner als 3 mm sein. Im Rahmen einer Sandstrahlung ist eine solche Sonderanfertigung auf jeden Fall individuell von Kunde zu Kunde machbar. Die Blickdichte hängt bei der Sandbestrahlung ganz vom Design ab. Auch die Verwendung von satiniertem Glas bietet sich an, wenn es darum geht Privatsphäre zu wahren. Blickdicht heisst, dass immerhin noch Umrisse im hinteren Raum sichtbar bleiben. Es gibt zwischen satiniertem und sandgestrahlten Glas einen entscheidenden Unterschied: Bei satiniertem Glas bleibt die Oberfläche glatt und lässt sich deshalb leichter reinigen. Sandgestrahlte Gläser sind hingegen eher für Schmutz anfällig. Es ist also sinvoll, insbesondere bei grösseren Flächen, an die Sandstrahltechnik noch ein spezielles Versiegelungsverfahren anzuschliessen. Die Oberfläche wird so in jedem Fall weniger schmutzanfällig. Es variiert zwischen den Herstellern, ist jedoch in der Regel so, dass die Versiegelung automatisch an das Verfahren angeschlossen wird, um die optimale Verwendbarkeit des Glases zu erzeugen. Diesen geringen Nachteil der Empfindlichkeit kann man auch damit ausgleichen, dass man die zahlreichen Möglichkeiten des Designens durch die Technik nutzt. Man kann unter anderem Stilelemente vergangener Epochen auf moderne Glaselemente strahlen um so eine moderne Tür mit antiquen Stilen zu vermischen. Denn die Sandstrahltechnik ist eine beliebte Veredelungsmethode für filigrane Musterung, beziehungsweise für ausgewählte Motive auf den Glasscheiben. Wie das Glas verwendet wird, steht dem Kunden natürlich offen.

Siebbedruckte Gläser

Es gibt aber nicht nur Strahlen-, sondern auch Drucktechniken, die bei der Veredelung von Glas eingesetzt werden. Zum Beispiel werden mit Siebdruck keramische Farben in die Glasscheibe eingebrannt. Bei diesem Prozess wird die Glasscheibe als erstes durch einen einseitigen Siebdruck beschichtet und danach zu einer Einscheibensicherheitsglasscheibe vorgespannt. Im Rahmen dieses Bearbeitungsprozesses wird der individuelle Siebdruck, den man auch von Kunstproduktionen her kennt, eingebrannt. Die Farbe verbindet sich auf eine Art und Weise mit der Matrix des Glases, dass sie nicht mehr entfernt werden kann. Die Auswahl der Siebe ergibt entweder ein mattes, ein der Sandstrahlung ähnliches oder gar ein farbiges Dekor. Glänzende Farben, die dem Dekor von Lacken ähneln, sind so jedoch nicht herstellbar. In den meisten Fällen werden mit dieser Methode direkt grosse Flächen bearbeitet. Hierbei ist die Qualität der Farbe besonders wichtig für das Ergebnis. Die Qualität bestimmt die Schmutzanfälligkeit der Scheibe enorm. Es gilt: Umso höher die Qualität, desto weniger Reinigungsaufwand. Nicht zu missachten sind bei dem Prozeder die Kosten. Diese aufzubringen lohnt sich meist für die Herstellung grösserer Stückzahlen mit dem gleichen Design. Wenn eine Alternative zu satiniertem Glas gesucht wird, bietet sich ein Siebdruck in Ätztonoptik an. Desto höher hierbei der Weissanteil, umso blickdichter ist die Scheibe und lässt sich so auch für Badtüren verwenden.

Gläser mit Applikationen

Gläser mit Applikationen sind für diejenigen geeignet, die es besonders ausgefallen mögen. Seien es Steine, kleine Spiegel oder auch bunte Gläser, Naturmaterialien oder Metalle – es ist bei dieser Methode möglich die unterschiedlichsten Materialien auf dem Glas zu befestigen. Verbindet man diese Technik mit anderen Veredelungstechniken, können besonders wertvolle Einzelstücke entstehen. Eine häufig Kombination mit dieser Technik ist das weitere bearbeiten durch die Sandstrahltechnik und durch den Rillenschliff (siehe Absatz zu Rillenschliff). Wie auch immer Sie das Glas bei sich einsetzen, sei es als Tür, Trennwand oder als Dekoelement, es ist ein absoluter Hingucker. Für welche Stilepoche Sie sich auch entscheiden, es bleibt ein hohes Mass an kreativer Freiheit bei der Gestaltung vorhanden.

Landhausstil

Unter den Veredelungsmethoden gibt es auch die Variante Naturglas zu verarbeiten. In einem besonderen Verfahren werden dabei beispielsweise Graseinlagen oder anderes in die Scheibe eingefügt. Sie können sich am klassischen Landhausstil oder direkt an der Natur orientieren, wenn es um die Frage geht, was in das Glas eingefügt werden soll. Das Material kann entweder direkt aus der Natur kommen oder aber in Form von Trockenblumen- bzw. gräsern verwendet werden. So erzielen die Glaselemente eine ganz besondere Wirkung.

Gläser mit Rillenschliff

Der Rillenschliff gilt als eine alte und besonders schöne Methode der Veredelung von Glaselementen. Durch den Rillenschliff können auf eine unauffällige Weise extravagante Akzente direkt im Glas positioniert werden. Die Rillen, die die Akzente ausmachen, werden durch ein spezielles Schleifgerät direkt auf dem Glas erzeugt. Es sind C- und V-förmige Rillen herstellbar mit diesem Verfahren. Variabel ist die Breite der Rille. Die unterschiedlichen Dicken brechen das Licht unterschiedlich. So entstehen besondere Lichteffekte im Raum. Es scheint, als würde das Glas eine 3D-Optik erhalten. Weiterhin ist die Rille dahingehend variabel, als dass sie matt oder poliert erzeugt werden kann. Der Rillenschliff ist auch in Kombination mit der Sandstrahltechnik oder auch den Applikationen denkbar. Eine besonders beeindruckende Wirkung erreicht der Rillenschliff zudem auf satiniertem Glas. Wer sich für den Rillenschliff entscheidet, hat sich auf jeden Fall für eine besondere Veredelungstechnik entschieden.

Schmelzglas

Eine weitere Möglichkeit Glas zu veredeln Veredelung ist Schmelzglas. Dieses wird aus Floatglas hergestellt. Als erstes werden Formen in ein feuerresistentes Bett im Ofen angebracht. Das Floatglas wird in Folge auf dieses Bett gelegt und durch den Ofen aufgeheizt. Bei idealer Temperatur erreicht die Scheibe eine Art Fliesspunkt und legt sich über die jeweiligen Formen. Nun muss die Scheibe auskühlen. Das Aufheizen führt dazu, dass die erkaltete Scheibe nicht mehr komplett durchsichtig ist. Die bearbeitete Glasscheibe ist nun von Formen als Erhebungen oder auch als Vertiefungen geprägt. Das Licht fällt nun sehr kontrastreich und spielerisch durch die Scheibe. Der besondere Lichteinfall lässt Innenräume in einem ganz speziellen Licht erstrahlen. Auch hiernei sind Ihre eigenen Ideen gefragt!

VSG Glas (Verbund-Sicherheits-Glas)

Ebenso lässt sich das Verbundscheibensicherheitsglas (VSG) individuell, also je nach Geschmack gestalten. Die Methode erlaubt durch Stoffe besondere Farbe ins Glas einzuarbeiten. So kann zum Beispiel eine Tür an die vorherrschenden Farben in der Inneneinrichtung angepasst werden. Kombiniert mit Edelstahlelementen kann ein besonderer Hingucker produziert werden. Aber auch der Einsatz von Farbfolien kann das Glas bunt machen. Saflex Vanceva ist ein Anbieter der sowohl farblich als auch gestaltungstechnisch eine Menge zu bieten hat . Bei Glastüren und sonstigen Türanwendungen aus Glas wird in der Regel ein VSG-Glas aus zwei vereinzelten ESG-Scheiben hergestellt. Es ist generll zu beachten, dass ein gemeinsamer Blick auf das Glas mit dem Fachmann zu einer sinnvollen Entscheidung führt, an der man lange Freude haben kann.

Farbiges Glas und Farbfolien

Mit farbigen Glas können sie einen Raum neu gestalten. Rot, grün, blau, gelb – farbiges Glas ist als Akznet zu setzen. Nutzen Sie die Möglichkeit farbiges Glas in Rückwänden, Abtrennungen und Türelementen zu integrieren.

Es ist vielleicht naheliegender einen Wohn- oder Arbeitsraum mit einer bestimmten Wandfarbe zu gestalten oder die Frabe der Couchgarnitur passend zu den Vorhängen zu besorgen. Aber auch mit farbigem Glas sind mehr Gestaltungsspielräume vorhanden, als es auf den ersten Blick scheint. Eine der Varianten Glas farbig zu machen, ist die Bedruckung von Glas durch Siebdruck und Lack. Bei siebbedrucktem Glas wird die Farbe hierbei in die Glasoberfläche eingebrannt. Die Siebdruckmethode eignet sich insbesondere für Türen aus Glas oder Glasabtrennungen, die als Raumtrenner dienen. Die Lackierung des Glases ist für den Kunden etwas günstiger in der Anschaffung. Nach der Lackierung wird die Farbe ausgetrocknet, bis sie komplett gehärtet ist. Diese Methode eignet sich besonders für Rückwandverkleidungen im Bad oder in der Küche. Die farbbeschichtete Seite des Glases wird so angebracht, dass die Farbseite nicht in Mitleidenschaft gezogen werden kann.

Typisch ist, dass von der oberen Glaskante aus die Farbe ein Stück nach unten ein wenig aufhellt. Dies ist abhängig vom Lichteinfall auf die Glaskante sowie von der Lichtbrechnung im Glas. Dieser Effekt ist ganz natürlich bei farbigem Glas.
Schleifen sie die Glaskante ein wenig grau, kann dieser Lichteffekt minimiert werden.

Zu beachten ist, dass farbbedruckte und gleichzeitig bemusterte Gläser aus drei unterschiedlichen Gründen im eingebauten Zustand vom vorherigen abweichen können:

1. eine Bemusterung erfolgt in der Regel mit Mustern in der Grössenordnung von 200 x 300 mm, das heisst, man müsste 1:1 bemustern, um keine Abweichung zu haben.
2. eine Bemusterung erfolgt nicht im Einbauzustand, weshalb das Ergebnis nicht zu 100% absehbar ist.
3. äussere Lichteinflüsse verändern die Optik. Die Veränderungen sind tageszeit- und wetterbedingt, hängen vom  unterschiedlichen Lichteinfall ab oder passen sich an vorhandenes Kunstlicht an.

Konkret heisst das, dass eine weiss lackierte Glasküchenrückwand optisch von einer weiss lackierten Küche abweichen wird.

Ganzglastüren

Glasinnentüren lassen die Wohnung hell und gross wirken

Eine Glastür aus Klaglas kann der kleinen schmalen Ecke im Flur einen ganz neuen Glanz verleihen. Der Raum ist zwar verschlossen und Gerüche sowie Geräusche dringen nicht durch, aber trotzdem kommt genug Licht hinein. Auch Wohnungsbereiche ohne Fenster kommen so an ihr Licht. Glastüren mit satiniertem Glas sind für das Badezimmer besonders gut geeignet. Sie sind sinnvoller Weise undurchsichtig, aber dennoch lichtdurchlässig. Auch Türen aus Glas mit Applikationen oder handbemalten Motiven erzeugen diesen Effekt.
Beim Siebdruck kann das Motiv direkt vom Kunden kommen. Wer dem Landhausstil zugetan ist, kann zum Beispiel Glasinnentüren aus Verbundglas mit Graseinlage wählen. Auch Ganzglastüren mit eingeschliffener Rille sorgen für eine individuelle Note. Insbesondere natürlich auch Türen aus Glas mit Farbdruck oder Ornamenten. Das Spiegelglas Mirastar hat eine ganz besondere Eigenschaft, da es bei Lichteinfall durchsichtig, ohne Licht jedoch wie ein Spiegel ist.

Mehrere Glastüren für den Innenraum gewünscht ?

Lassen Sie sich über Funktion und Gestaltung von Ganzglastüren beraten. Ganzglastüren sind in zwei Weisen zweckerfüllend. Sie erfüllen eine optische und eine funktionale Anforderung. Durch das Tageslicht, dass durch sie hineinfällt, werden die Räume optisch vergrössert. Man kann sagen, dass Räumlichkeiten durch Gnazglastüren zwar funktional getrennt aber gleichzeitig visuell miteinander verbunden werden. Auch Schiebetüren sind aus Glas zu erhalten. In der Standardvariante passen die Ganzglastüren in jeden Rahmen und sind für jede Räumlichkeit ein besonderes Accessoire, das neben seiner Funktionalität auch als Designelement erstrahlt. Bei der Gestaltung sind durch die Methoden wie dem Siebdruck oder der Lackierung farblich keine Grenzen gesetzt.
Besonders beliebt sind derzeit satinierte, blickdichte, bronzefrabene und Standard Ganzglastüren (ab 709 mm).
Ganzglastüren sind in zwei Beschaffenheitsvarianten erhältlich. Entweder bestehen sie aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) oder aus Verbundsicherheitsglas (VSG). Sie gelten als robust und sind leicht zu reinigen. Eine Glasfläche die keinen Rahmen hat bildet das Türblatt.

Was ist der Unterschied zwischen Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) und Verbundsicherheitsglas (VSG)?

Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG)
- besteht aus einer einzelnen thermisch vorgespannten Glasscheibe
- höhere Widerstandsfähigkeit, was die Temperaturschwankungen angeht
- besitzt eine enorme Schlag- sowie Stossfestigkeit
- minimierte Verletzungsgefahr, falls Glas zu Bruch gehen sollte

Verbundsicherheitsglas (VSG)
- besteht aus einer Verbindung von wenigstens 2 Glasscheiben, mit zumindest einer Lage Kunststofffolie dazwischen (Panzerglas: ab einer Dicke von 25 mm)
- Das Verbundsicherheitsglas ist im Unterschied zu Einscheiben-Sicherheitsglas sehr viel schwerer und noch widerstandsfähiger
- Verfügt über eine höhere Biege-, Stoss- und Schlagfestigkeit und ist noch temperaturbeständiger
- Noch niedrigeres Verletzungsrisiko beim Brechen
- Schutz vor Einbruch

Positive Eigenschaften von Glastüren:

- pflegeleicht wie eine Fensterscheibe
- zeitlos in ihrer Optik
- gewährleisten hohe Sicherheit durch erhebliche Belastbarkeit
- einfach einzubauen
- Stabilität
- bleiben formbeständig
- sehr widerstandsfähig

Farbiges Glas und Farbfolien

Mit farbigen Glas können sie einen Raum neu gestalten. Rot, grün, blau, gelb – farbiges Glas setzt Akzente. Nutzen Sie die Möglichkeit farbiges Glas in Rückwänden, Abtrennungen und Türelementen zu integrieren.

Es ist vielleicht naheliegender einen Wohn- oder Arbeitsraum mit einer bestimmten Wandfarbe zu gestalten oder die Frabe der Couchgarnitur passend zu den Vorhängen zu besorgen. Aber auch mit farbigem Glas sind mehr Gestaltungsspielräume vorhanden, als es auf den ersten Blick scheint. Eine der Varianten Glas farbig zu machen, ist das Bedrucken von Glas durch Siebdruck und Lack. Bei siebbedrucktem Glas wird die Farbe hierbei in die Glasoberfläche eingebrannt. Die Siebdruckmethode eignet sich insbesondere für Türen aus Glas oder Glasabtrennungen, die als Raumtrenner dienen. Die Lackierung des Glases ist für den Kunden etwas günstiger in der Anschaffung. Nach der Lackierung wird die Farbe ausgetrocknet, bis sie komplett gehärtet ist. Diese Methode eignet sich besonders für Rückwandverkleidungen im Bad oder in der Küche. Die farbbeschichtete Seite des Glases wird so angebracht, dass die Farbseite nicht in Mitleidenschaft gezogen werden kann.

 

Typisch ist, dass von der oberen Glaskante aus die Farbe ein wenig aufgehellt wirkt. Dies ist abhängig vom Lichteinfall auf die Glaskante sowie von der Lichtbrechnung im Glas. Dieser Effekt ist ganz natürlich bei farbigem Glas.
Schleifen sie die Glaskante ein wenig grau, kann dieser Lichteffekt minimiert werden.
Zu beachten ist, dass farbbedruckte und gleichzeitig bemusterte Gläser aus drei unterschiedlichen Gründen im eingebauten Zustand vom vorherigen abweichen können:
1. eine Bemusterung erfolgt in der Regel mit Mustern in der Grössenordnung von 200 x 300 mm, das heisst, man müsste 1:1 bemustern, um keine Abweichung zu haben.
2. eine Bemusterung erfolgt nicht im Einbauzustand, weshalb das Ergebnis nicht zu 100% absehbar ist.
3. äussere Lichteinflüsse verändern die Optik. Die Veränderungen sind tageszeit- und wetterbedingt, hängen vom  unterschiedlichen Lichteinfall ab oder passen sich an vorhandenes Kunstlicht an.

Konkret heisst das, dass eine weiss lackierte Glasküchenrückwand optisch von einer weiss lackierten Küche abweichen wird.

Ganzglasanlagen

Zusammenfassung wichtiger Funktionen und Merkmale von Ganzglastüranlagen:

  • dienen der Raumteilung
  • bieten Schutz und Stabilität bei geringem Gewicht
  • sind praktisch überall einsetzbar
  • bieten dem Raum Abgrenzung bei dem Erhalt voller Sichtbarkeit
  • sind wärmedämmend

Beratung und Informationen zu Ganzglastüranlagen

Ganzglastüranlagen sorgen für mehr Transparenz und Leichtigkeit im Raum. Sie unterteilen Räume und behalten die volle Sichtbarkeit aller Bereiche bei. Da Ganzglastüranlagen nahezu unsichtbar sind, werden sie häufig für Eingangsbereiche und Geschäftsräume eingesetzt. Sie gelten als moderne Variante der Abgrenzung von Räumlichkeiten – sowohl nach aussen als auch nach innen.

Funktion und Ausführung

Die rahmenlose Konstruktion ist in ihrer Funktion trotzdem sicher und verfügt über einen nutzbaren Wärmeschutz. Ganzglastüranlagen erfüllen sogar alle nötigen Schutzfunktionen, sind einbruchssicher und resistent gegen Schüsse, währenddessen sie optisch eine Art von Eleganz und Schwerelosigkeit vermitteln. Sie schützen dazu noch gegen Schall und Brand. Eine Ganzglastüranlage setzt sich aus fixen Elementen bzw. festen Teilen zusammen, die dann mit Drehtüren, Schiebetüren oder mit Faltwänden kombiniert werden können. Einsetzbar sind sie im Grunde in jedem Wohn- bzw. Arbeitsbereich, wo zwar Schutz der Privatsphäre erforderlich ist, der Raum jedoch trotzdem offen und freundlich wirken soll. Hergestellt werden Ganzglasanlagen grundsätzlich aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) oder Verbundsicherheitsglas (VSG). Ab einer Stärke zwischen 8 und 10 mm ist das Glas biegebruchfest und sehr belastbar.

Ganzglastüranlagen sind nutzbar als:

  • Unterteilung im Innenbereich
  • Abgrenzung von innen nach aussen
  • Vorderseiten von Geschäftsarealen

Ganzglastüranlagen sind praktisch unsichtbar, da sie keinen massiven Rahmen besitzen. Der Blick nach aussen wird so von keinem Rahmen irritiert. Auch die feinen aber stabilen Beschläge, mit denen die Anlagen befestigt werden, sind optisch unauffällig.
Ganzglastüranlagen werden Konstrukte von der einfachen Glas-Zimmertür bis hin zur Komplett-Raumabtrennung von Decke bis Fussboden genannt.
Die Türen von Ganzglastüranlagen sind ebenfalls in unterschiedlichen Varianten erhältlich, von simplen Schwing- oder Drehtüren über Schiebetüren bis hin zu Falttüren. So können Sie sich ihre ganz persönliche Anlage zusammenstellen.

Glaspendeltüren

Zusammenfassung wichtiger Funktionen und Merkmale von Glaspendeltüren:

  • vielseitig anwendbar
  • schnell und einfach einzubauen
  • auch zum nachträglichen Umbauen perfekt geeignet
  • schaffen Distanz zwischen den Räumen und verbinden diese gleichermassen

Allgemeine Informationen zu Glaspendeltüren

Glaspendeltüren schaffen einerseits Distanz und wirken andererseits verbindend. Was hinter der Glaspendeltür geschieht wird nur in Schemen sichtbar sein. So bleibt die verschlossene Tür lichtdurchlässig und offenbart Konturen des Geschehens dahinter. So werden Bereiche des Raumes der allgemeinen Sichtbarkeit leicht entrückt. Die Phantasie bleibt gefragt! Sowohl wenn Sie unbedingt wissen wollen was hinter vermeidlich geschlossenen Glaspendeltüren geschieht, als auch bei der Gestaltung und beim Einsatz der Tür.
Denn Glaspendeltüren bieten einen besonderen Komfort und verweisen durch ihre Transparenz auf neue Gestaltungsmöglichkeiten der Räume. Glaspendeltüren gestalten die Übergänge zwischen zwei Räumen fliessend während sie weiterhin schall- und wärmeisolierend wirken.

Konstruktion und Einsatzbereiche von Glaspendeltüren

Pendeltüren im Allgemeinen können ein- oder zweiflügelig sein. Das Öffnen in beide Richtung ist durch die Verwendung von speziellen Zargen und Pendeltürbändern zu ermöglichen. Beliebt sind Pendeltüren deshalb im Gastronomiebereich, in dem immer reges Treiben herrscht und Durchgänge für Köche und Kellner barrierefrei fuktionieren müssen.
Mit dem Begriff Milchglas sind noch lange nicht alle Varianten des einsetzbaren Glases beschrieben: Mal sind sie geriffelt, dann wieder zeichnen sie eher ein verschwommenes Bild des Geschehens hinter der Tür ab. Sie können auch luftdurchlässig sein oder so beschaffen, dass sie Bilder wie von einem Weichzeichner gemacht, erscheinen lassen. Ihren Ideen ist keine Grenze gesetzt. Das Glas kann auch barock anmuten oder einfach klare Durchsicht ermöglichen.
Sie können die Gestaltung komplett an den Stil ihres Hauses anpassen oder damit einen besonderen Akzent setzen.

Werte und Masse

Die Masse sind all ihren individuellen Vorstellungen anpassbar. Bei einer Glasstärke von 8 mm ergibt sich zum Beispiel ein Gewicht von 20 kg pro Quadratmeter. Die Höhe der Türen beträgt dann in der Regel das Doppelte ihrer Breite. Die Griffe sind meistens paarweise angeordnet.
Aber auch hier gibt es Ausnahmen, wenn ihre räumlichen Gegebenheit dies erfordern.

Was sind Glasschwingtüren ?

Glaspendeltüren werden auch als Glasschwingtüren oder Saloontür bezeichnet.
Massgeblich bei der Bezeichnung ist, dass die Türen nach beiden Seiten schwingen können. Die Glaspendeltüren schwingen je nach manueller Beschleunigung. 

Masse von Glaspendeltüren

Glaspendeltüren werden Ihrer baulichen Situation nach angepasst. Besonders zu berücksichtigen ist hierbei der Luftspalt. Je nach Herstellersystem werden im Bandbereich etwa 3-4 mm (Dorma Tensor/WSS Selco) als Luftspalt berücksichtigt. Auf der Öffnungsseite sind dies dann 3 mm, zwischen den Glaspendeltüren im Ergebnis dann 4 mm Luft. In der Höhe werden 10-11 mm Luft abgezogen.

Glasschiebetüren

Vorteile von Glasschiebetüren:

Platzersparnis
Raumtrennung
Aufhellen der Räume
extra Bewegungsfläche
vielfältige Einsetzbarkeit.

Informationen zur Glasschiebetür

Glasschiebetüren sind ein besonderes Highlight im Raum. Sie vermitteln dem Betrachter einen hochwertigen und modernen Touch. Der Lichteinfall im Raum ist besonders warm und allumfassend. Glasschiebetüren sind zudem besonders platzsparend. Deshalb sind sie auch dann sinnvoll, wenn es sich um enge Räume oder Flure handelt. Sie sind ebenso als Abgrenzungselement von offenen Kleiderschränken einsetzbar.

Verschiede Arten von Schiebetüren

Glasschiebetüren sind unterschiedlich einsetzbar. Besonders beliebt sind sie als Raumteiler, Durchgangstür oder als Schiebetür, da sie funktional aber auch unauffällig sind. Man kann z.B. eine Tür direkt in die Wand schieben, sodass sie beim Öffnen nicht mehr sichtbar ist. Eine andere Variante ist, eine Tür vor eine Wand zu schieben, so dass sie von einem Raum aus sichtbar bleibt.

Schiebetüren als Raumteiler verwendet: Schiebetüren aus Glas bieten sich jederzeit als geschmackvolle Raumteiler an. Von wo nach wo die Schiebetür verläuft und ob sie beim Öffnen sichtbar bleibt oder nicht bleibt ihrer eigenen Gestaltungsidee überlassen.
Schiebetüren als Schranktür oder Nischenabtrennung verwendet: Schiebetüren aus Glas sind nicht nur als Schranktür nutzbar, sondern dienen auch dazu, kleinen Nischen im Wohnraum einen Sinn zu geben. Ohne Probleme lassen sich so Nischen zu begehbaren Kleiderschränken umwandeln.

Montagemöglichkeiten:

Die Montagemöglichkeit hängt natürlich von den räumlichen Gegebenheiten ab. Normalerweise wird jedoch zwischen Wand- & Deckenmontage unterschieden.
Bei der Deckenmontage wird die Deckenschiene an der Decke montiert – der Name sagt es bereits. In diesem Fall kann die Montage entweder vor der Wand oder in einem Mauerdurchbruch mit feststehendem Seitenteil erfolgen.
Bei der Wandmontage wird die Deckenschiene direkt an der Wand an den vorhandene Deckenträger festgemacht.
Bei Schiebetüren, die vor Zargen und starken Sockeln angebracht werden, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass ein grösserer Abstand des Glases zur Wand gehalten wird. Informieren Sie sich hierbei über spezielle Türsysteme.
Eine besondere Art der Raumtrennung ist das Anbringen von Schiebetüren an Glas. Der Raum wirkt dabei offen, ist aber doch getrennt. Für diese Anbringungsart gibt es eine kleine Auswahl an Systemen, über die Sie sich im Fachhandel beraten lassen können.

Ganzglas Schiebetüren

Schiebetüren aus Glas werden ursprünglich aus Echtglas hergstellt. Normalerweise kommt hierbei ESG, das sogenannten Einscheiben-Sicherheitsglas zum Einsatz.
Eine weitere Form der Ausführung ist das VSG-Glas. Man spricht im Fachhandel auch von Ganzglasschiebetüren.

Zargen

Zargen aus Aluminium: Am besten direkt vom Fachmann

Bei uns können Sie sich online von der hochwertigen Qualität der Produkte überzeugen. Sie können bequem die dazugehörigen Zargen für Ihre Glasvariante bestellen. Jede passende Zarge verstärkt die Belastbarkeit ihrer Türen.

Günstige Zargen für ihre Türen online bestellen

Türzargen aus Aluminium sind in der Regel nicht ganz so günstig wie Zargen aus Holz. Qualitativ sind diese aber auch nicht miteinander vergleichbar. Aluminiumzargen sind aus hochwertigerem Material, versprechen eine grössere Langlebigkeit und sind weniger empfindlich als ihr Pendant aus Holz.
Aluminiumzargen sind auch in Räumen die Feuchtigkeit aushalten müssen einsetzbar. Werden die Aluminiumzargen individuell angefertigt, dann halten sie preislich sogar mit einer normalen Holzzarge mit.
Wenn Sie mehrere Aluminiumzargen brauchen, wenden Sie sich direkt an uns. Wir werden Ihnen den bestmöglichen Preis anbieten.

Umfassungszargen für die überdeckte Montage

Für Erneuerungsarbeiten ist die Umfassungszarge aus Aluminium sinnvoll. Die Umfassungszarge wird während der Renovierung zur überdeckten Montage alter Zargen bei stumpfen Türblättern eingesetzt. Die Aluzarge steht auch als Eckzarge für die überdeckte Montage alter Zargen bei gefalzten Türblättern zur Verfügung. Die Umfassungszarge zählt zu den zweischaligen Aluminiumzargen, die nach Beendigung der Wand- und Bodenarbeiten zusammen mit dem Türblatt zum Einsatz kommt.

Blendrahmen für Glastüren

Die Blendrahmenzarge für gefalzte Türen oder Glastürblätter ist ebenso ein wichtiges Instrument für Renovierungsarbeiten. Die Blendrahmenzarge wird dann eingesetzt, wenn der Durchgang in Höhe und Breite gleich bleiben soll.

Blockzargen in Deutschland hergestellt

Die Blockzarge für gefalzte Türblätter oder Glastürblätter zählt allgemein zu den Aluzargen. Glastüren lassen sich am besten mit ihrer Hilfe installieren.
Die Blockzarge sollte auch beim Einbau gefalzter Türblätter und Glastürblätter bis zu 10 mm Dicke nicht fehlen. Die Leibungsblockzarge mit Schattenfuge wird eher bei stumpfen Türblättern zur Hilfe genommen.

13 Fragen – 13 Antworten

1. Worin liegt der Unterschied einer Glasscheibe und einer Glasplatte?

Auf den ersten Blick ist der Unterschied nicht ersichtlich – weil es keinen gibt. Beide Begriffe tauchen zwar in unterschiedlichen Kontexten auf, es handelt sich jedoch um die synonyme Verwendung des Wortes. Glasplatte sagte man ursprünglich, wenn das Glas, wie bei einem Glastisch, horizontal eingesetzt wurde. Da Glas mittlerweile mehr und mehr als Baustoff verwendet wird, wird der Begriff Glasplatte als Folge darauf erweitert gebraucht. Meistens wird er als Bezeichnung für Verbundscheibensicherheitsglas verwendet. Er ist auch dann richtig verwendet, wenn es sich um Einscheibensicherheitsglas handelt. Dieses weist ausreichend Festigkeit und Sicherheit auf, um in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt werden zu können. Einer der Gründe, aus dem man zu dem Bergiff Glasplatte greift kann sein, dass der Ausdruck Platte fester und beständiger klingt als Scheibe. Aber lassen sie sich optisch nicht täuschen: Glas ist ein beständiger Baustoff der vielfältig einsetz- und belastbar ist. Glasplatte oder Glasscheibe: beide Begriffe bezeichnen in verschiedenen Systemen einbaubares, flaches Glas.

2. Aus was wird eine Glasplatte hergestellt?

Glasplatten werden erst einmal aus Rohglas hergestellt. Rohglas besteht aus verschiedenen Naturstoffen wie: Kalk, Natriumkarbonat, Quarzsand, Dolomit, Feldspat, Pottasche. Die Betsandteile variieren in Hinblick darauf, wofür das Glas verwendet werden soll. Geht das Glas nach der Schmelze durch einen Prozess, der die Form weiter gestaltet, sind weitere Inhaltsstoffe sinnvoll, um diese sich anschliessenden Produktionen durchlaufen zu können. Wenn alle Inhaltsstoffe zusammengemengt sind, beginnt die Schmelze. Die verschiedenen Stoffe werden bei ca. 1400 Grad geschmolzen und ordnen sich zu einem ganz neuen Stoff an, nämlich zu Rohglas. Der Schmelzvorgang kann mit der Eindüsung von Luft oder bestimmten Gasen gefördert werden. Der Schmelzprozess besteht aus drei Hauptphasen. Die Phase 1 bezeichnet man als Rauhschmelze. Hierbei wird das Gemenge aus Stoffen zunächst homogenisiert. Gleichzeitig kommt es zum ersten Erschmelzen. Entscheidend für die Produktion von Glas ist in dieser Phase die Homogenisierung der verschiedenen Inhaltsstoffe, damit auch das Glas am Ende eine ganz homogene Einheit bildet. In Phase 2 werden die Gase aus dem Stoff vertrieben. Diesen Vorgang nennt man auch Läuterung des Materials. In diesem Prozess wird über die Qualität des Glases entschieden. Sie hängt von der Länge der Läuterung ab. In Phase 3 wird das Material abgekühlt und kann erst danach in weitere Formen verarbeitet werden. Während des Vorgangs sind die Temperaturen niedrig. Da die Verwendung unterschiedlich sein kann ist auch die Phase drei unterschiedlich. Die Schmelze geschieht unter hoher Temperatureinwirkung auf das Glas. Das weitere Bearbeiten kann mit der Hilfe von Blasen, Spinnen, Pressen, Düsen, Walzen oder auch Ziehen geschehen. Durch Walzen kann Struktur in das noch glatte Rohglas gebracht werden. Das Glas muss langsam abgekühlt werden, um die Spannung im Glas Schritt für Schritt zu verringern. Dies kann nach wenigen Stunden, manchmal aber auch erst nach einigen Tagen fertig sein. Ein sicheres Abkühlen ist zu gewährleisten, wenn ganz spezielle Kühlböden- und öfen zum Einsatz kommen.

3. Wie werden Glasplatten hergestellt?

1905 wurde von dem Amerikaner John H. Lubbers das erste Mal präsentiert, wie Flachglas aus Rohglas werden kann. In den Anfängen wurden dafür aus dem Rohglasschmelz Zylinder gezogen, diese wurden dann aufgeschnitten und am Ende geplättet. Es ist allerdings genau dieser Schritt, der Probleme in der täglichen Praxis bereitete. Zuerst bot der Franzose Emile Fourcault 1913 einen alternativen Lösungsvorschlag. Er zeigte, wie mit einer Düse eine Glastafel direkt aus der Schmelze nach oben gezogen werden kann. Dabei wird es in einen Kühlkanal gezogen. Bei diesem nach Fourcault benannten Verfahren wird also kein Zylinder mehr hergestellt. Das Problem ist somit erst einmal gelöst. Über die Glasdicke entscheidet bei diesem erneuerten Verfahren die Ziehgeschwindigkeit. Daraufhin wurde in Amerika parallel zu diesem Verfahren ein ähnliches entwickelt, das vorallem das Kühlverfahren vereinfacht hat. Seit 1917 wird es als Libbeys-Owens-Verfahren industriell verwendet. Die Nutzung wurde dadurch effektiver und industriell nutzbar, weil mehrere Ziehmaschinen eine Glasschmelzwanne nutzen konnten. Das Libbeys-Owens-Verfahren konnte deshalb doppelt so viele Glasplatten in der gleichen Zeit produzieren. Erst wurden jedoch beide Verfahren genutzt und optimiert. Durch die Nutzung von Walzen liess der Deutsche Max Bicheroux ab 1919 zum ersten Mal Glastafeln entstehen. Hierfür wurde das noch flüssige Rohglas zwischen kühlen Walzen zu einem Glasband umgeformt, das im Weiteren zurechtgeschnitten werden konnte. Die Breite war besonders variabel bei diesem Verfahren. Erst in den 60er Jahren hat sich ein Verfahren der Firma Pilkington etabliert, bei dem die Glasschmelze auf ein flüssiges Zinnbad gegossen wird. Dieses Verfahren kann möglichst schnell viele Glasplatten auf einmal herstellen.

3.1. Wie wird Sicherheitsglas nach Mass hergestellt?

Sicherheitsglas wird meist im Bau verwendet, um Risiken bis auf Weiteres auszuschliessen. Das Sicherheitsglas muss für seine Zwecke exakt verarbeitet werden und die erwünschte Breite haben. Bevor es dann im weiteren Schrittt zu Sicherheitsglas (ESG) verarbeitet werden kann, müssen alle Kanten und Flächen fertig bearbeitet sein.

3.1.1. Wie wird Einscheibensicherheitsglas (ESG) hergestellt?

Einscheibensicherheitsglas ist in der Autoindustrie ein beliebtes Glas. Das Einscheibensicherheitsglas wird bereits als Rohglastafel in die richtige Grösse gebracht. Ist die Rohglasscheibe nämlich erst einmal eine fertige Einscheibensicherheitsglasplatte, kann sie nicht mehr passend zugeschnitten werden. Auch jegliche andere Bearbeitung muss zuvor stattfinden. Ob die Kanten besonders bearbeitet werden sollen oder auch ein Muster eingearbeitet werden soll, muss dringend vorab entschieden werden. Während des Entstehungsprozesses wird die Einscheibensicherheitsglasplatte im ersten Schritt auf Spannung gebracht. Die Spannung ist der Grund, aus dem das ESG später nicht mehr weiterverarbeitet werden kann. Einscheibensicherheitsglas wird über einen langanhaltenden Wärmeprozess hergestellt und zerbricht, ob gewollt oder nicht, nach dieser Form der Veredelung nur noch unter besonders heftiger Gewalteinwirkung in stumpfe kleine Krümel. Es kann aber auch zu einem Spontanbruch kommen. Gerade in den Anfängen in denen Glas als Baustoff verwendet wurde, war dieser Spontanbruch ein häufiges Phänomen. Durch moderne Techniken wird dieses jedoch zunehmend selten. Mit dem Heat-Soak-Test kann man dem Spontanbruch am besten vorbeugen. Hierbei wird die fertige Glasplatte aus Einscheibensicherheitsglas in einem Ofen über mehrere Stunden bei grosser Hitze von 280 bis 300 Grad aufbewahrt. Eine Scheibe, die einen Nickel-Sulfid-Einschluss hat, der Spontanbrüche begünstigt, würde während der Testphase dann brechen ohne weiteren Schaden anzurichten. Übersteht die Glasplatte aus Einscheibensicherheitsglas diesen Test, so kann man davon ausgehen, dass sie kein Nickel-Sulfid enthält. Glasscheiben, die diesem Test unterzogen wurden, sind mit dem Zeichen ESG-H gekennzeichnet.

3.1.2. Wie wird Verbundsicherheitsglas (VSG) hergestellt?

Verbundsicherheitsglas kann aus verschiedenen Komponenten zusammengesetzt sein. Ist zum Beispiel auch Einscheibensicherheitsglas beteiligt, gilt auch hier, dass jede Art von Zuschnitt vorher gemacht sein muss. Wird das Verbundsicherheitsglas aus einfachem Floatglas hergestellt, kann man den Zuschnitt auch in einem späteren Schritt vornehmen. Verbundsicherheitsglas besteht aus zwei bis mehr einzelnen Glasplatten, die durch eine Folie miteinander verbunden werden. Dadurch kann VSG nicht scharfkantig zerbrechen. Je nach Verarbeitungssubstanz kann VSG auch schalldämmend oder wärmeisolierend wirken. Diese Funktionen werden gerne im öffentlichen oder auch im gewerblichen Bau genutzt.

3.1.3. Was kann aus Zuschnitten entstehen?

Aus Zuschnitten, die aus Glasplatten hergestellt werden, können in der Folge Gläser der verschiedensten Art entstehen. Zum Beispiel entstehen Echtglasduschen, Schiebetüren aus Glas, Badezimmerspiegel, Fensterscheiben, oder andere Objekte. Die meisten Zuschnitte werden an der unverarbeiteten Rohglastafel getätigt. Flächen- und Kantenbearbeitungen meist ebenso. Einscheibensicherheitsglas sowie Verbundsicherheitsglas wird häufig im Sanitär- sowie im gesamten Wohnbereich verwendet, weil die Verarbeitung eine geringe Verletzungsgefahr im Ergebnis zeigt. Informieren Sie sich im Fachhandel, wenn Sie sich fragen, ob es sinnvoll ist ESG oder VSG zu verwenden.

4. Glasplatte in Formen

Glas ist ein sehr vielfältig nutzbarer Baustoff, der von den meisten unterschätzt wird. Eine Glasplatte kann im Schrägschnitt gehalten sein, kann aber auch rund oder oval sowie vier- bis fünfeckig und in grundsätzlich jede andere denkbare Form zurecht geschnitten werden. Der Kombinationsmöglichkeiten der Glasplatte mit anderen Einrichtungselementen sind somit keine Grenzen gesetzt. Ein weiterer Vorteil von Glas in seiner Verwendung als Baustoff ist seine fragile eher durchlässige Wirkung. Ganz anders als ein Tisch oder eine Tür aus Holz wirkt Glas sehr viel leichter und verändert so massgeblich die Stimmung im Raum. Auch kreative Ideen sind mit Glasplatten umsetzbar, da durch Kombinationen und Formen nahezu alles möglich ist.

5. Wie wird Isolierglas nach Mass hergestellt?

Glasplatten können in weiteren Schritten auch zu Isolierglas weiterverarbeitet werden. Möglich sind alle Arten von Isolierglas, sowohl 2-fach, als auch 3-fach und 4-fach. Zu seiner wärmedämmenden Funktion kann Isolierglas auch als Sonnenschutz dienen. Im letzteren Fall sollte man sich vorher überlegen, wie hoch der Sonnenschutz sein soll und wie gleichzeitig die Wärmedämmung gewährleistet werden kann, weil beide Funktionen in einem Beeinträchtigungsverhältnis zueinander stehen. Bei diesen Fragen sollte man unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen. Isolierglas kann wie andere Gläser auch individuell und nach Mass angefertigt werden. Isolierglas besteht in seiner Basis aus einer einfachen Glasplatte, die jegliche Weiterverarbeitung zulässt.

6. Auf welche Weis kann man Glasplatten/Glasscheiben noch veredeln?

Glasplatten können mit verschiedenen Methoden zusätzlich veredelt werden. Die Veredelung einer Glasscheibe kann unterschiedliche Funktionen haben: beispielsweise kann sie eine wärme- oder schallisolierende Wirkung haben. Sie kann aber auch dekorative Zwecke erfüllen. Veredelte Glasplatten können sogar als Fassedenverkleidung dienen. Entweder bilden sie die Aussenfassade oder sind eine vorgesetzte Fassade. Veredeltes Glas finden wir auch in Form von Spiegeln sowie als Glas für Aquarien oder Terrarien. Wie Glas im Detail veredelt werde kann, wird im Folgenden kurz und knapp erläutert:

6.1. Siebdruck als Veredelungstechnik für Glasscheiben

Mit dem Siebdruck können Motive, Farben oder aber auch Streifen auf die Glasplatte gedruckt werden. Der Siebdruck gilt als eines der ältesten Verfahren der Veredelungstechniken für Glasscheiben. Als erstes wird die Farbe durch ein Sieb hindurch auf das Glas aufgetragen. Danach muss das Glas trocknen. Erst im nächsten Schritt wird die Farbe in einem Ofen in das Glas eingebrannt und ist erst dann fixiert aufgetragen. Der Siebdruck hat einige Vorteile gegenüber anderen Verfahren zu bieten. Der Siebdruck ist nämlich sehr beständig. Auf Wunsch können individuelle Motive auf das Glas gedruckt werden. Da der Preis für das Verfahren an sich hoch ist, lohnt es sich als Kunde direkt mehrere Scheiben mit dem selben Motiv herstellen zu lassen.

6.2. Digitaldruck als Veredelungsmethode für Glasplatten

Aber auch der Digitaldruck ist mittlerweile weit verbreitet. Hiermit kann eine komplett individualisierte Glasplatte hergestellt werden, weil es möglich ist ganz persönliche Motive auf ihr anzubringen. Digitaldruck bietet sich daher im Gegensatz zum Siebdruck insbesondere bei kleineren und individuelleren Projekte an. Eine grafische Datei wird bei diesem Verfahren direkt vom Computer mit einer digitalen Druckanlage auf die Glasplatte übertragen. Bis zu sechs keramische Farben sind hierbei gleichzeitig übertragbar. Die Preise sind sehr viel niedriger als beim Siebdruckverfahren. Jede Art von Glasplatte lässt sich im Digitaldruck veredeln. Der Digitaldruck realisiert auch Projekte, die im Siebdruckverfahren aufgrund der hohen Kosten nicht möglich gewesen wären. Bei beiden Methoden jedoch, dem Siebdruck sowie dem Digitaldruck, sollte immer darauf geachtet werden, dass die verwendeten Farben qualitativ hochwertig sind. Sie sollten insbesondere Wetterbeständigeit nachweisen können.

6.3. Lackierung als Veredelungstechnik für Glasplatten

Auch die Lackierung ist eine mögliche Veredelung der Glasplatte. Im Bereich des Badezimmers als hygienische Alternative zu den Fliesen, im Bereich Küche, zur besonderen Dekoration oder auch als Fliesenersatz, als Fassadenplatten im Aussenbereich sowie im Möbelbau – Farbiges Glas lässt sich prima als Hingucker einsetzen. Es ist insbesondere in Küchen- und Badbereichen beliebt, weil es hygienisch und leicht zu reinigen ist. In den unterschiedlichen Bereichen müssen jedoch bestimmte Lacke verwendet werden. Bei den aufgetragenen Lacken kann es sein, dass die Oberfläche beschädigt wird, durch die sich Teile des Lacks daraufhin lösen können. Hier lohnt es sich in den Fachhandel zu gehen und dort die Beratung in Anspruch zu nehmen.

6.4. Sandstrahlung als Veredelungstechnik für Glasscheiben

Durch die Sandstrahlung wird die Oberfläche des Glases mattiert. Diese wird dadurch undurchsichtig, während immer noch ein wenig Licht hindurchscheinen kann. Entweder mattiert man die komplette Oberfläche mit dieser Technik oder beschränkt sich hierbei auf einzelne Teile. Auch Bilder und Muster können mit der Sandstrahltechnik ins Glas gearbeitet werden. Filigrane Muster können mit dieser Methode dauerhaft auf Klarglas aufgetragen werden. Wenn man verhindern will, dass die mikroskopischen Kerben die Stabilität der Scheibe beeinträchtigen, kann man sie im Anschluss mit Flusssäure verätzen. Die Sandstrahltechnik lässt sich auch gut mit anderen Techniken kombinieren und bietet so zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Besonders beliebt ist die Technik in Kombination mit Glasapplikationen. Man übertreibt nicht, wenn man hierbei von Kunstwerk spricht. Ein Blick in den Fachhandel setzt mit Sicherheit die nötige Inspiration für die Gestaltung frei.

6.5. Rillenschliff als Veredelungsmethode für Glasplatten

Der Rillenschliff arbeitet dezent Akzente in die Glasplatte ein. Die Rillen können hierbei verschieden dick und tief ins Glas eingearbeitet werden. Der Off-Centerschliff schleift eine Rille von der Mitte ausgehend dicker. Der Rillenschliff ist eine der schlicht wirkenden Veredelungsmethoden. Unter Einwirkung von Licht und in Kombination mit der Sandstrahltechnik kann man das Glas optimal in Szene setzen.

6.6. Applikationen als Veredelungstechnik für Glasscheiben

Es ist möglich verschiedene Applikationen auf einer Glasplatte anzubringen. Dafür bieten sich Steine, Spiegel sowie bunte Glasstücke an. In Kombination mit dem Rillenschliff und der Sandstrahltechnik kann man darüber hinaus die Platte veredeln. All das liegt im Bereich ihrer Kreativität. Je nach Gestaltungsweise kann das Glas so ein besonderer Hingucker im Raum werden. Im Grunde sind ihren Ideen hierbei keine Grenzen gesetzt!

6.7. Schmelzglas als Veredelungsmethode für Glasplatten

Schmelzglas ist ein ganz besonderer Eyecatcher. Diese Technik schmilzt Floatglas in Floatglas und erzielt so besondere Effekte. Die Formen entstehen, indem sie zuerst in einem Bett aus feuerfestem Material als negative oder positive Form eingearbeitet werden. Danach wird das Floatglas darübergelegt und erhitzt. Im Schmelzen beginnt sich das Glas über die Formen zu legen. Nach dem Erkalten bleiben die eingeschmolzenen Formen erhalten. Das Glas verliert dabei seine völlige Klarheit. Dieser Effekt lässt sich insbesondere da nutzen, wo Bereiche voneinander abgetrennt werden, der Raum jedoch hell bleiben soll.

6.8. Besondere Einsätze im Verbundscheibensicherheitsglas

Entscheiden Sie sich für Verbundscheibensicherheitsglas, dann gibt es noch zusätzlich die Möglichkeit, Farbfolien, Edelstahl oder auch Stoff-Einlagen in die Glasplatte einzuarbeiten und damit besondere Effekte im Raum zu Der Hersteller Provitris ist mit seiner Marke Mame derzeit führend auf dem deutschen Markt. Das Glas wird zuerst wie man sich es vorstellt zurechtgeschnitten und dim Anschluss veredelt. Die Kombinationen von Glas und Stoff oder auch Glas und Edelstahl sind dazu geeignet besondere Akzente in der Einrichtung zu setzen. Auch die Farb- und Materialwahl kann passend zum Inetrieur gewählt werden.

6.9. Pulverbeschichtung als Veredelungsmethode für Einscheibensicherheitsglas

Mit der Pulverbeschichtung kann ein Motiv nach Wahl auf die Glasplatte zunächst aufgetragen und danach dauerhaft eingebrannt werden. Je nach Hersteller variiert die Verarbeitungsmethodik. Auch um bestimmte Abschnitte oder aber die ganze Fläche weniger lichtdurchlässig zu machen eignet sich diese Methode hervorragend. Seine Umweltfreundlichkeit und besondere Widerstandsfähigkeit überzeugen in der praktischen Anwendung.

7. Spezialglas

Glas wird immer öfter als Baustoff verwendet. Somit wachsen auch die Ansprüche an das Glas. Moderne Technik macht möglich, dass Glas optimal genutzt werden kann. In folgenden Unterpunkten werden zwei Bereiche vorgestellt werden, in denen Spezialglas immer präsenter wird.

7.1. Spezialglas für Echtglasduschen

Glasplatten sind im Bereich der Duschen gleich mehrfach nutzbar. Zum einen natürlich in der gängigen Variante als Duschabtrennung und als Tür einer Echtglasdusche. Für Echtglasduschen wird spezielles Glas, wie zum Beispiel das vom amerikanischen Unternehmen Clarvista verwendet. Clarvista stellt Glas mit speziellen Oberflächenbeschichtungen her. Die Oberfläche ist versiegelt und hat somit ein eigenes Schutzschild. Da das Glas täglich beansprucht wird, kann es so der Wärme, Feuchtigkeit sowie auch den Reinigungsmitteln deutlich mehr Resistenz entgegensetzen. Es sieht besonders lange frisch aus. Unbehandeltes Glas zeigt hingegen schneller Verschleisserscheinungen. Besondere Pflegemittel können für einen ähnlichen Effekt sorgen, müssen aber auch ständig erneuert werden. Es ist die Frage, wie viel Geld man zu Beginn ausgeben möchte und wie viel Pflegeaufwand man im Alltag integrieren kann und will. Zum anderen gibt es auch Glasplatten, die als Auskleidung im Bereich der Dusche als Alternative zu Fliesen benutzt werden. Da Glas keine Fugen hat, kann sich der Schmutz nicht so schnell festsetzen.

7.2. Spezialglas für die Küche

Eine Glasplatte kann auch in der Küche eingesetzt werden und den Fliesenspiegel als luftige und individuelle Variante ersetzen. Vorteilhaft ist ein verglaster Fliesenspiegel, insebsondere in Hinsicht auf die Reinigung. Für die Küche gibt es auch noch Küchenarbeitsplatten aus Glas die den Namen LuxRaff tragen. Die Platten haben eine satinierte Optik und verfügen praktischerweise über erhöhte Kratzfestigkeit. Sie lassen sich zudem ebenfalls leicht reinigen und bringen ebenso optische Leichtigkeit in die Küche. Die Farbe können Sie selbst wählen. Die Kombination aus den hygienischen Eigenschaften und die besondere Optik ist bestechend. Aber überzeugen Sie sich selbst im Fachhandel von den unterschiedlichen Varianten!

Zusammenfassung:

Glasplatten sind vielfältig verwendbar und mit den Möglichkeiten der Veredelung und Bearbeitung wird die Variabilität der Glasplatte noch höher. Eine zuerst einfache Glasplatte aus Rohglas kann sich in unterschiedlichen Bereichen sinnvoll einsetzen lassen: als Einscheibensicherheitsglas im Badezimmer, im Wohn- oder auch Arbeitsbereich als Schiebetür, Glastür, Glaspendeltür, Glaswand, als Element des Mobiliars oder auch Glaseinsatz beziehungsweise einzelnes Glaselement und als Verbundsicherheitsglas ebenfalls im Badezimmer. Lassen Sie sich über die technischen Herstellungsmöglichkeiten beraten, damit Sie sich am Ende lange an einem qualitativ hochwertigen Produkt erfreuen können. Nutzen Sie Glas als individuell gestaltbares Objekt, dass Ihrem Wohn- bzw. Arbeitsbereich einen besonderen Anstrich verleiht. Der Baustoff lässt sich wirklich jeder Stil- und Geschmacksrichtung anpassen.

8. Was wiegt eine Glasplatte?

Das Gewicht einer Glasplatte spielt bei deren Verwendung eine entscheidende Rolle, da sie ja auch sicher befestigt werden muss. Im Fall einer Glastür müssen die Wände das Gewicht der Tür mit Hilfe der Befestigung stetig halten können. Grundsätzlich kann man rechnen: 2,5kg/m² pro Millimeter Glasdicke. Beispiel: Hat man eine Glaspendeltür, die einen Meter breit ist, zwei Meter hoch und 10 Millimeter dick, so würde man rechnen: 2,5 x 2 (ein Meter breite mal zwei Meter Höhe) x 10 und würde als Gewicht 50 Kilo herausbekommen.

9. Welche Stärke hat eine Glasplatte?

Rohrglas ist in folgenden Milimeterdicken erhältlich: 3, 4, 5, 6, 8, 10, 12, 15, 19. Glasplatten im Bereich Sanitär werden ab sechs Millimeter und Glastüren werden ab acht Millimetern eingesetzt. Man sollte sich bei der Wahl der Stärke der Platte auf jeden Fall vorher im Fachhandel informieren. Im Baumarktsortiment sind irritierende Werte und Empfehlungen vorzufinden, da diese bei der Preiskalkulation zwar Sinn ergeben aber keineswegs in der anschliessenden Nutzung überzeugend sind.

10. Kann man Glasplatten schneiden?

Ja, Glasplatten kann man in der Regel auch schneiden. Ausnahmen bilden das Einscheibensicherheitsglas (ESG) und das teilvorgespannte Glas (TVG), da bei diesen Glasarten im Produktionsprozess im Innern der Glasplatte eine Spannung entsteht. Wird die Spannung zerstört, so wie bei einem Schneideprozess, findet man die Platte nur noch in kleinen Krümeln vor. Bei gespannten oder auch teilvorgespannten Glasplatten muss deshalb der Schnitt vorher an der Rohglasscheibe vorgenommen werden. Alle anderen Glasplatten lassen sich mit einem Glasschneider relativ leicht schneiden um ihnen so die richtigen Masse zu verpassen. Präzise Arbeit ist hierbei Grundvoraussetzung, da natürlich kein Schnitt rückgängig gemacht werden kann. Es gilt: Falscher Schnitt – Neue Glasplatte.

11. Was hält eine Glasplatte aus?

Aufgrund der fragilen Wirkung von Glas stellt sich die Frage, was Glas überhaupt aushalten kann. Die moderne Architektur zeigt, dass die Antwort auf die Frage je nach Einsatzort unterschiedlich ausfällt. Eine Glasplatte kann sowohl Teil einer Dachterrasse sein und demnach das Gewicht mehrerer Menschen tragen. Hierfür wird Verbundscheibensicherheitsglas korrekt vorbereitet verwendet. Meist kommt bei diesen begehbaren Scheiben eine 3-fach oder auch 4-fach Verbundscheibensicherheitglasplatte zum Einsatz. Die Vorentscheidungen sind abhängig von der Fläche, dem Einsatzort, der Einbauhöhe, sowie auch der Auflageform. Grundlage ist immer eine exakte statistische Berechnung. Aus Sicht des Fachhandels wird zu einem rutschhemmenden Siebdruck geraten, damit die Glasplatte nicht zur Unfallquelle wird. Glasplatten müssen aber auch anderen Nutzungsgebieten standhalten. Werden sie als Teil einer Echtglasdusche genutzt, müssen sie täglicher Nutzung standhalten. Hierbei ist nicht das tragfähige Gewicht entscheidend, dafür aber auszuhaltende Bewegung sowie Wärme- und Feuchtigkeitsunterschiede. Eine Schiebetür aus Glas muss zum Beispiel darauf ausgerichtet sein, tägliche Bewegung auszuhalten. Man sollte sich auch gegen sie lehnen können, ohne dass Gefahr entsteht. Vom Fachhandel beraten, lässt sich Glas für die verschiedenen Einsätze gut vorbereiten und wird mit dem passenden Verhältnis von Grösse und Dicke damit den Belastungen langfristig trotzen und dem Kunden wahre Freude bereiten.

12. Wie befestigt man eine Glasplatte?

Ohne zu wissen wozu und wo lässt sich diese Frage kaum beantworten. Auch das gewicht der Glasplatte spielt eine entscheidende Rolle bei der Beantwortung der Frage. Im Fachmarkt können Sie sich über die entsprechenden Beschlagstechniken für Echtglasduschen, Schiebetüren oder auch Pendeltüren aus Glas informieren. In einigen Fällen gibt es sogar spezielle Vorschriften, zum Beispiel im gewerblichen Bereich, die nicht missachtet werden sollten.

13. Wie entsorgt man Glasplatten richtig?

Glasplatten sollen korrekterweise nicht über den Hausmüll entsorgt werden, auch nicht im kaputten Zustand. Sicherheitsglas und andere Glasplatten dürfen auf keinen Fall zerkleinert in den Flaschencontainer geworfen und darüber entsorgt werden. Sie sind als Sperrmüll zu entsorgen. Sie können die Platte auch zum nächstgelegenen Recyclinghof fahren. Über die eventuell anfallenden Gebühren kann man sich in der Regel telefonisch im Vorhinein informieren. Hat man eine Glaserei in der Nähe, kann man bei grösseren Platten auch nachfragen, ob die Glasplatte dort noch weitere Verwendung findet.

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